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Absolute Software: Der Wandel zur Startup-Mentalität

Absolute Software: Der Wandel zur Startup-Mentalität

Eine zeitgemäße Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert: Die Bedürfnisse der Arbeitnehmer sind anders, neue Technologien verändern den Büroalltag, die Arbeitsweisen werden zunehmend selbstständiger und offener. Dieser Wandel verlangt Veränderungen der Unternehmenskulturen – auch von alteingesessenen Arbeitgebern. „Genau das entscheidet über die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen“, sagt Oliver Rößling von Absolute Software aus Hamburg. „Und die Startup-Mentalität ist die Zukunft.“ Aus dieser Überzeugung heraus etabliert er in der 20 Jahre alten IT- und Digitalagentur bewusst eine moderne, zeitgemäße Kultur.

 

„Die Leute sind immer aufgeklärter, die Kommunikation wird schneller und transparenter“, erklärt Oliver die Hintergründe. Hobby und Beruf verschmelzen immer mehr, Buzzwörter wie Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeiten, Home Office, Open Space Offices und flache Hierarchien gewinnen an Bedeutung. Laut Oliver verlangt das auch von traditionellen Unternehmen neue innovative Ansätze der altbewährten Muster – wie etwa die Startup-Mentalität: „Der Startup-Spirit geht stark mit Passion einher. Dort arbeiten motivierte Leute, die sich mit ihrem Job identifizieren, die etwas Neues ausprobieren wollen und die entscheidende Meile mehr laufen, wenn es sein muss.“

 

Absolute Software ist kein Startup, denn das Unternehmen wurde bereits 1995 gegründet. Aber es findet jetzt, durch Oliver Rößling, seine Startup-Mentalität. Seit zwei Jahren betreibt er aktives Change Management, um die Mentalität und das Arbeitsklima bewusst zu verändern. „Die Unternehmenskultur wurde neu aufgebaut und es gab einige signifikante Veränderungen“, erklärt er. Absolute Software begann, andere Startups zu unterstützen und neue Gründer zogen mit ins Büro ein. Man stellte ausländische Kollegen ein, um das Team international zu machen und weiteres Know-How zu gewinnen.

 

Auch die interne Kommunikation wurde beschleunigt und transparenter gemacht. Neue Projektmanagement-Tools und Enterprise 2.0-Lösungen über Jira und Google wurden zunächst mit mäßiger Begeisterung aufgenommen. Das Feedback zur neuen Kultur war gemischt. „Die Leute werden nicht gern aus ihren Routinen geschubst. Man fühlt sich am Wohlsten bei Sachen, die man schon kennt“, so Oliver. „Wir haben klar gesagt: Gebt uns ein wenig Zeit, wir beweisen euch, dass es besser ist. Wenn ihr dann immer noch nicht damit klar kommt, finden wir eine andere Lösung.“

 

Viele der Skeptiker von damals sehen die neue Kultur heute positiv. Die Arbeitszeit ist wesentlich flexibler geworden, die Hierarchien flacher, es gibt Weiterbildungen, Spielmöglichkeiten und Feierabendbier. Und es ist persönlicher geworden: Man bringt den internationalen Kollegen die deutsche Kultur nahe und spricht im Büro Englisch, wenn sie dabei sind.


„Dieser Change Prozess geht nicht von heute auf morgen“, so Oliver. „Das dauert einfach ein paar Jahre.“ Drei Jahre hat sich Absolute Software für den Wandel Zeit genommen, zwei Drittel hat das Unternehmen geschafft. Gerade die IT-Branche befinde sich permanent im Wandel und es sei wichtig, offen für Trends zu bleiben und flexibel zu reagieren.

 

Die zeitgemäße Unternehmenskultur bringt nicht nur eine gute Stimmung im Team und motivierte Mitarbeiter, die selbstständig arbeiten, den Markt beobachten und auch gerne Neues ausprobieren. Solch eine Kultur macht das Unternehmen auch für Bewerber interessant. Und die sind oft nicht leicht zu finden. „Ein Ohr am Markt und eines am Team“, beschreibt es Oliver. „Wenn man das vereint, dann klappt es.“

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