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Das Miteinander im Büro: Hölle oder Himmel?

Das Miteinander im Büro: Hölle oder Himmel?

12 Regeln für Chefs und Mitarbeiter zum glücklichen gemeinsamen Umgang

Dass das Wohlfühlen im Beruf eine wichtige Rolle spielt, darüber sind wir uns einig: Ein gutes Arbeitsklima, ein sympathisches Team und ein wertschätzender Umgang miteinander und schon geht einem die Arbeit leichter von der Hand, ist produktiv und motiviert. So macht arbeiten Spaß. Leider sieht die Realität in Unternehmen oft anders aus. Was sind die Grundvoraussetzungen für ein glückliches Miteinander im Büro?

 

„Wir haben hier eine sehr respektvolle, wertschätzende Führung“, sagt Valeska von novaCapta. „Ich erzähle das immer gern und empfinde es als etwas Besonderes. Ich hatte das früher nicht und schätze es sehr.“ Aus eigener Erfahrung weiß sie, dass es auch anders geht: Respektlosigkeiten bis zu dem Punkt, an dem Kollegen im Dabeisein von anderen fertig gemacht wurden, oder pauschale Kritik ohne Sinn und Verstand. „Das war teilweise ohne Worte“, sagt sie. „Für mich war das ein Grund, den Job zu wechseln.“ Auch aus dem Freundeskreis kennt sie üble Geschichten über den Umgang im Büro.

 

Gerade deshalb freut sich Valeska so sehr, dass sie jetzt einen Job hat, in dem sie sich wirklich wohlfühlt. „Jeden morgen freue ich mich auf die Arbeit, auf die Kollegen und auf die Geschäftsführung“, erzählt sie. „Es ist so eine positive Unternehmenskultur, die hier herrscht.“ Sie erklärt, warum: Wenn kritisiert werde, dann konstruktiv, auch mit Lob werde nicht gegeizt und es wird wertschätzend und respektvoll mit den Leuten umgegangen. „Ich erlebe das als etwas Besonderes, auch wenn es eigentlich normal sein sollte“, sagt Valeska. „Das macht das arbeiten sehr angenehm und ich finde, das ist unfassbar viel Wert.“

 

Was muss also gelten, damit ein zufriedenes Miteinander möglich ist? Ein spannender Ansatz kommt von Mike Fischer, einem Unternehmer, Redner und Ideenfabrikant. Er entdeckte in der Kindertagesstätte seines Sohnes ein Plakat, das ihn sehr zum Nachdenken brachte. Darauf standen Forderungen eines Kindes an seine Eltern, Erzieher und Lehrer – Sätze, die ihn nicht mehr losließen. Beim Gedanken an seine Firma und seine Mitarbeiter schrieb er die Forderungen um und formulierte so ein eigenes Plakat, angepasst auf den Arbeitsprozess.

 

So entstanden zwölf Regeln für ein glückliches Miteinander. Eine Gebrauchsanweisung, die von den Kollegen und Chefs immer wieder gelesen. Denn die Regeln sollen in beide Richtungen angewendet werden: Vom Chef bis zu den Mitarbeitern.

 

Die 12 Regeln für gemeinsames Glück im Büro

 

1. Verwöhne mich nicht.

2. Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben.

3. Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht, wenn es sich vermeiden lässt.

4. Sei nicht fassungslos, wenn du von Dritten erfährst, dass ich deine Entscheidungen für fragwürdig halte.

5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Tuns.

6. Meckere nicht ständig.

7. Mach keine vorschnellen Versprechen. Wenn du dich nicht an deine Versprechen hältst, fühle ich mich schrecklich im Stich gelassen.

8. Sei nicht inkonsequent.

9. Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn ich Fragen stelle.

10. Lache nicht über meine Ängste. Sie sind erschreckend echt. Aber du kannst mir helfen, indem versuchst, mich ernst zu nehmen.

11. Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei, dich bei mir zu entschuldigen.

12. Versuche nicht, so zu tun, als seist du perfekt und unfehlbar.

 

Diese Regeln sind, das finden auch wir, eine wirklich gute Sache. Es mag sein, dass man im Unternehmen einige der Regeln vielleicht schon längst befolgt und umsetzt. Aber sie tatsächlich zu lesen, sich vor Augen zu führen und damit bewusst zu machen, ist noch ein zusätzlicher Schritt. Sicherlich könnte man die Regeln auch noch erweitern. Vielleicht um Ehrlichkeit („Sei ehrlich aber nicht gemein“) oder Fairness („Kenne meine Stärken und Schwächen, aber verwende sie nie gegen mich“). Man kann jedoch davon ausgehen, dass – hat ein Unternehmen die Regeln verinnerlicht und lebt sie – diese zusätzlichen Werte auch Teil der Kultur und des Miteinanders sind.

 

Quelle: http://goo.gl/A4ChJW

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