Der feelgood@work Blog

Familie und Beruf: 10 Prinzipien für Vereinbarkeit

Familie und Beruf: 10 Prinzipien für Vereinbarkeit

Was familienfreundliche Unternehmen bieten und Mitarbeiter tun müssen

Kinder verändern vieles im Leben. Das betrifft natürlich auch den Job, denn für Mütter und Väter wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Entscheidungsfaktor für oder gegen einen Arbeitsplatz. Familienfreundlichkeit wird von guten Unternehmen heute erwartet. Im Gegenzug müssen aber auch die arbeitenden Eltern bereit sein, Kompromisse einzugehen, findet Susanne Bauer, zweifache Mutter und Referentin für Kommunikation bei der Bank für Sozialwirtschaft. Sie hat die perfekte Balance zwischen Familie und Beruf gefunden. Mit einer Lösung, für die sie ihrem Arbeitgeber und Team dankbar ist.

 

Als sie sich auf den Job bei der Bank für Sozialwirtschaft beworben hat, waren ihre Kinder gerade zwei und vier Jahre alt. „Ich habe acht Jahre bei einem sehr familienfreundlichen Unternehmen gearbeitet und hatte dort auch gute Entwicklungsmöglichkeiten“, erklärt Susanne. „Das Problem war aber die Distanz zum Arbeitsplatz.“ Angestellt war sie dort zuletzt mit 25 Wochenstunden, ideal eigentlich, mit kleinen Kindern. Aber nicht mit 1-1,5 Stunden Fahrtweg vom Büro nach Hause.

 

Die freie Stelle bei der Bank für Sozialwirtschaft kam da genau richtig. Dass der Job in Vollzeit ausgeschrieben war, hielt Susanne nicht davon ab, sich trotzdem zu bewerben. „Als ich im Bewerbungsgespräch war, habe ich angeboten, 30 Wochenstunden zu arbeiten“, erzählt sie. Und die Chefin nahm das Angebot an.

 

10 Grundvoraussetzungen, damit Familienfreundlichkeit funktioniert

 

Ein familienfreundlicher Arbeitgeber wird auch immer eine Unternehmenskultur haben, die eine Balance ermöglicht. Aber Vereinbarkeit von Familie und Beruf verlangt nicht nur dem Chef Eingeständnisse ab, sondern ebenfalls den Kollegen – und auch dem arbeitenden Elternteil. „Ich denke, zur Familienfreundlichkeit gehört ein beidseitiges Entgegenkommen“, sagt Susanne. Sie glaubt, dass der Mitarbeiter die Bereitschaft haben muss, sich so gut es geht einzubringen. Und dass dann der Arbeitgeber auch bereit ist, passende Lösungen anzubieten. So zumindest war es in ihrem Fall. Was zeichnet also ein familienfreundliches Unternehmen aus?

 

Was am Arbeitsplatz bzw. im Team gegeben sein muss

 

1. Ein gutes Vertrauensverhältnis

 

„Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste“, sagt Susanne. Das Verhältnis muss so gut sein, dass Chef und Kollegen klar ist, dass man trotz reduzierter Stundenzahl sorgfältig arbeitet. Auch, wenn man z. B. im Home Office sitzt.

 

2. Flexibilität

 

„Es gibt bei uns keine Vorgaben, dass man nur 20, 25 oder 30 Stunden arbeiten kann“, erzählt Susanne. „Es gibt bei der Bank für Sozialwirtschaft flexible und individuelle Lösungen.“ Sowohl für die vertraglich geregelten Wochenstunden ist das wichtig, als auch für den Arbeitsalltag und Notfall-Situationen, in denen man als Mutter schnell weg muss.

 

3. Das Wohlwollen und Verständnis der Kollegen

 

Familienfreundlichkeit bekommen vor allem die Kollegen zu spüren: Sie müssen die Situation der Mutter oder des Vaters verstehen und schnell einspringen, wenn das Kind krank wird. „In unserem Team ist das gar kein Problem“, erzählt Susanne. „Meine Kollegen sind sehr hilfsbereit und verständnisvoll.“

 

4. Den richtigen Vorgesetzten haben

 

Viel hängt am Vorgesetzten. Denn nichts hilft, wenn sich dieser nicht auf die Kompromisse einlässt. „Ich bin sehr glücklich, dass meine Chefin mir dieses Modell ermöglicht hat“, sagt Susanne. Weil das gegenseitige Vertrauen da ist, funktioniert das für beide Seiten auch sehr gut.

 

5. Individuelle Lösungen finden

 

„Hier bei der Bank für Sozialwirtschaft werden individuelle Lösungen gefunden“, sagt Susanne. „Wir haben viele Möglichkeiten mit flexiblen Arbeitszeiten und Gleitzeit.“.

 

6. Zeit für die Familie bereitstellen

 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf braucht eine ausgewogene Balance. Arbeitgeber müssen z. B. klarstellen, dass Freizeit auch wirklich freie Zeit ist, die dann den Kindern gehört. „Bei uns wird nicht erwartet, dass man außerhalb der Arbeitszeit erreichbar ist“, sagt Susanne. Die meisten ihrer Aufgaben lassen sich gut planen und vorbereiten. Und wenn es doch mal etwas Wichtiges außerhalb der vereinbarten Arbeitszeit ansteht? „Dann versuche ich es einzurichten, soweit es möglich ist.“

 

Was der Mitarbeiter mit Kind beachten muss

 

7. Eine klare Kommunikation einhalten

 

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist, den Kollegen klar zu kommunizieren, wann ich im Büro bin“, sagt Susanne. „Ich halte mich an diese Zeiten und es klappt sehr gut.“ Dann nämlich können bspw. Besprechungen auch auf die Tage gelegt werden, an denen die arbeitenden Eltern im Büro sind.

 

8. Sich auf den richtigen Job bewerben

 

In einigen Jobs ist es schlichtweg unmöglich, produktiv und gut in Teilzeit zu arbeiten. Familienunfreundlich sind auch Berufe, in denen der Mitarbeiter viel reisen muss, weil er etwa für deutschlandweite Veranstaltungen zuständig ist. Andere Jobs dagegen sind besser geeignet. „Wenn man bei uns in der Kreditbearbeitung tätig ist, kann man sich die eigene Arbeit und die Stunden meistens gut einteilen“, erklärt Susanne die Arbeitspraxis der Sozialbank. „Hier sollte man dem Arbeitgeber auch Zugeständnisse machen und überlegen, wie viel Wochenstunden in diesem Job möglich und notwendig sind.“ Mit ihren 30 Wochenstunden klappt es als Referentin für Kommunikation sehr gut. Würde sie weniger arbeiten, wäre es schwierig, ihren Job wirklich gut zu machen. Sie würde viele Meetings verpassen und es würde ihr die Zeit fehlen, die vielfältigen Aufgaben abzuarbeiten.

 

9. Genug Arbeitszeit einräumen

 

„Ich finde es sinnvoll, auch ganze Tage zu arbeiten“, sagt Susanne. „So kann ich auch Termine am Nachmittag wahrnehmen und muss nicht hektisch mittags aufbrechen.“ Ein 8-Stunden-Tag erlaubt es auch, Dinge in Ruhe fertig zu stellen. Und sehr wichtig ist auch die Mittagspause mit den Kollegen. Gemeinsam essen, sich austauschen, lachen. All das fällt weg, wenn man nur einen halben Tag im Büro hat.

 

10. Ein soziales Netz aufbauen

 

Will man den ganzen Tag arbeiten, muss man sich ein soziales Netz aufbauen, rät Susanne. Natürlich hat nicht jeder Großeltern, die einspringen können. Umso wichtiger ist es, sich Möglichkeiten zu überlegen und sich zu organisieren, etwa durch ein Netzwerk im Kindergarten, in dem die Mütter abwechselnd die Kleinen abholen.

 

Rundum zufrieden mit der Vereinbarkeit Familie & Beruf

 

Susanne Bauer hat bei der Bank für Sozialwirtschaft die perfekte Lösung gefunden. Sie arbeitet an zwei Tagen volle acht Stunden, an zwei Tagen ist sie sechs Stunden im Büro und geht am frühen Nachmittag. Freitags, wenn sie nicht arbeitet, hat sie vormittags Zeit für Erledigungen und nachmittags für die Kinder.

 

„Ich habe mir das so gewünscht“, sagt Susanne. „Die Bank für Sozialwirtschaft ist mir entgegen gekommen und hat eine ideale individuelle Lösung gefunden.“ Sie ist glücklich damit. Denn verzichten möchte sie auf beides nicht. Weder auf einen verantwortungsvollen, interessanten Job, noch auf die wertvolle Zeit mit den Kindern.

 

 

Passende Stellenangebote

Bei uns arbeiten Menschen mit Energie. Sie sind es, die sich mit vollem Engagement für die Bedürfnisse unserer Kunden einsetzen. Dass es Spaß macht, bei uns zu arbeiten, zeigt die hohe Mitarbeiterb...

Kommentare

Newsletter


Verpasst keine interessanten Entwicklungen auf feelgood@work. Unser Newsletter informiert euch über Trends und Tipps rund ums Wohlfühlen im Job und stellt euch Top-Arbeitgeber vor.

Feeds


RSS / Atom

Passende Stellenangebote


Bei uns arbeiten Menschen mit Energie. Sie sind es, die sich mit vollem Engagement für die Bedürfnisse unserer Kunden einsetzen. Dass es Spaß macht, bei uns zu arbeiten, zeigt die hohe Mitarbeiterb...

Follow us on Facebook


Follow us on Google+


Archiv


2017
2016
2015
2014