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Vier Schlüssel zum Wohlfühlen im Job

Vier Schlüssel zum Wohlfühlen im Job

Was Best Practice Unternehmen für Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit tun

Es gibt viele Gründe, warum du dich für einen bestimmten Job bei einem Arbeitgeber entscheidest: Weil die Position genau das ist, wonach du gesucht hast und du dort deine Qualifikationen und dein Können einbringen kannst. Weil die Stellenbeschreibung Themen einschließt, die dich interessieren und du ein Profi in der Branche bist. Weil die Bezahlung des Arbeitgebers angemessen ist. Oder weil der Job näher an deinem Wohnort ist und du nicht mehr in eine andere Stadt pendeln musst.

 

Trotzdem gibt es auch andere Aspekte, die dazugehören und die sich Mitarbeiter in ihrem Job wünschen, auch wenn sie vielleicht nicht direkt angesprochen werden. In Befragungen von Best Practice Unternehmen zeigt sich, dass diese Arbeitgeber die Wunscherfüllung umsetzen. Sie sichern ihren Angestellten bestimmte Benefits zu, mit dem Ziel, die Mitarbeiterzufriedenheit und - bindung zu erhöhen. Dabei wird ganzheitlich jeder Einzelne und seine Bedürfnisse beachtet. Das Ergebnis zeigt eindeutig den Erfolg eines solchen Vorgehens: die Zufriedenheit im Beruf und die Betriebszugehörigkeit sind extrem hoch und die Erfolgsquote des Unternehmens steigt.

 

Wir zeigen dir hier, welche entscheidenden Benefits die Best Practice Arbeitgeber bieten. Vermutlich wirst du rasch merken, dass dir das im Beruf tatsächlich sehr wichtig ist. Diese vier Aspekte sind der Schlüssel zum Wohlfühlen im Unternehmen:

 

1. Das Unternehmen denkt auch an deine Karriere. Als Mitarbeiter willst du natürlich auch wissen, welche Zukunft du im Unternehmen hast. Gerade deshalb ist es ausschlaggebend, dass sich auch dein Arbeitgeber auf deine Karriere konzentriert. Best Practice Arbeitgeber behalten dabei jeden einzelnen Mitarbeiter im Blick und wägen seine Beziehung zum Unternehmen ab. Sie nutzen damit Potentiale optimal, bleiben auf dem aktuellen Stand und können rasch reagieren, wenn sich neue Möglichkeiten ergeben. Ist ein Mitarbeiter unterfordert und langweilt sich, bekommt er z. B. eine anspruchsvollere Aufgabe oder mehr Projektverantwortung. Für Mitarbeiter bedeutet das, dass sie sich gut aufgehoben und im Unternehmen zu Hause fühlen, denn der Arbeitgeber kennt und schätzt sie und achtet darauf, dass sie ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen können.

 

2. Das Unternehmen ermutigt zum Lernen. Sich im Beruf weiter zu entwickeln ist extrem wichtig. Wenn dir dein Job diese Möglichkeit nicht gibt, wirst du sie dir irgendwann in einer neuen Position bei einem anderen Arbeitgeber suchen. Coaching Angebote sind deshalb entscheidend. Wenn du dann noch wählen kannst, was du wirklich lernen möchtest, ist das perfekt. Bei einigen Unternehmen, etwa im IT-Bereich, geht diese Wahlmöglichkeit sogar noch einen Schritt weiter: Sie stellen für ihre Mitarbeiter ein bestimmtes Budget für neue Technologie-Produkte zur freien Verfügung. So können sich diese z. B. ein neues Tablet kaufen und seine Benutzerfreundlichkeit testen. Für die Firma hat das den zusätzlichen Vorteil, dass ihre Angestellten Erfahrungen mit ganz unterschiedlichen Geräten machen und diese entsprechend an die Kunden weitergeben können.

 

3. Dein Unternehmen unterstützt aktiv dein Wohlbefinden. Gesundheit ist das höchste Gut. Nur wenn du gesund bist, kannst du glücklich und produktiv arbeiten. Dein Arbeitgeber kann dich bei diesem Thema aktiv unterstützen, indem er dir z. B. ein Fitnessclub Abo oder eigene Sportangebote anbietet. So bekommst du den Ausgleich, den du brauchst, nachdem du lange am Schreibtisch gesessen hast. Überhaupt kann die Arbeitsumgebung so gestaltet sein, dass mit flexiblen Möglichkeiten genügend Bewegung gesichert ist, etwa durch ein Stehpult. Auch bei Meetings oder Events achten die Best Practice Unternehmen auf gesunde Ernährung.

 

4. Dein Unternehmen hilft dir, Gutes zurück zu geben. Der Mensch braucht das Gefühl, ein wirksamer Teil eines großen Ganzen zu sein. Wenn du merkst, dass du mit der Zeit und deinen Fähigkeiten, die du in dein Unternehmen einbringst, etwas Gutes bewirkst, wirst du dich mit Feuereifer deinen Aufgaben widmen. Ein Arbeitgeber muss seinen Mitarbeitern dabei helfen, diese Effekte herauszustellen. Oft arbeitet jeder vor sich hin, ohne zu wissen, wofür sein Schaffen im Gesamten eigentlich gut ist. Es bleibt offen, was die Arbeit des Einzelnen bewirkt und führt im schlechtesten Fall dazu, dass sich der Mitarbeiter "nur wie das kleine Rädchen im Getriebe" vorkommt. Es muss deutlich werden, welchen Anteil und Bedeutung deine Arbeit innerhalb des Unternehmens und für deinen Arbeitgeber hat. Mehr noch: die weitreichenden positiven Effekte des Handelns müssen dargestellt werden, wie etwa Handel in die Region zu bringen oder Zustände zu verbessern. Diese Übersicht und Transparenz sind meist den Führungskräften bekannt, müssen aber in der ganzen Firma explizit gemacht werden. Damit wird deutlich: Alle sind an dem guten Prozess beteiligt. Es ist Teamwork. Und das Gute muss anschließend vom Unternehmen entsprechend gewürdigt werden. Dafür kann es z. B. ein Komitee aus Mitarbeitern für Mitarbeiter bilden, das entscheidet, wie das Unternehmen etwas an die Gemeinschaft zurückgeben kann. So werden die Leistungen honoriert und die Bedeutung des Einzelnen transparent gemacht.

Quelle: http://goo.gl/xWbXSI

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