Anonym - Außendienstmitarbeiter Bauhandwerk
Anonym

feelgood@work wollte wissen, wie der Arbeitsalltag im Außendienst bei Albert Berner Deutschland GmbH aussieht. Wir haben uns deshalb mit einem Mitarbeiter unterhalten, der uns einen spannenden Einblick in seinen Beruf gegeben hat. Im Internet möchte er nicht namentlich genannt werden, die Infos dürfen wir also nur anonym veröffentlichen.


feelgood@work: Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?

Ich habe ursprünglich bei der BayWa gelernt und im Innendienst im Büro gearbeitet. Teilweise konnte ich dort auch im Außendienst mitfahren und habe gemerkt, dass mir diese Arbeit Spaß macht. Was mir besonders gefällt ist, dass es sich um einen abwechslungsreichen Job handelt. Kein Tag ist wie der andere. Man lernt ständig neue Leute kennen und baut Freundschaften auf, mit Kunden und Kollegen. Man bekommt Einblicke in die unterschiedlichsten Projekte der Kunden und lernt dadurch sehr viel. Man muss im Außendienst auch mit Rückschlägen klarkommen, weil die Konkurrenz nicht schläft. Ich mache den Job seit 4 Jahren und es ist nicht damit getan, acht Stunden draußen herumzufahren. Man muss mehr investieren, um erfolgreich zu sein, Arbeitsstunden und auch Energie. Von nichts kommt nichts.

 

feelgood@work: Warum arbeiten Sie gerne bei Berner?

Ich hatte mehrere Arbeitsangebote und habe mich für Berner entschieden, weil mir die Struktur gefallen hat: Es ist ein Familienunternehmen und ich habe auch Bekannte gefragt bzw. bei der ersten Mitfahrt bei einem jetzigen Kollegen ein Feedback eingeholt und nur Gutes erfahren. Die Entscheidung für Berner habe ich bis heute nicht bereut.

Eine Verbesserung war 2013 die Umstellung auf 80% Fixgehalt und 20% variables Gehalt, weil dadurch etwas der Druck weggenommen wurde. Man weiß, was mindestens auf dem Konto landet und die 20% sind Fleiß und Wille. Außerdem gibt es Vergünstigungen wie z. B. beim Personalkauf. Die Dienstfahrzeuge können privat genutzt werden und sind nicht fest vorgeschrieben, sondern orientieren sich nach Leistung.

 

feelgood@work: Wie sieht der typische Arbeitsalltag aus?

Ich fahre zwischen sieben und halb acht los. Meine Tour habe ich mir so gelegt, dass ich die Kunden am günstigsten abfahre um nicht zu viel Zeit auf der Strecke zu verlieren. Auf das jeweilige Gespräch mit dem Kunden muss man vorbereitet sein, um zu wissen, welche Produkte er schon von mir gekauft hat oder zukünftig von mir brauchen könnte. Vor Ort stelle ich Fragen und spreche über die aktuellen Projekte der Kunden. Wir haben bei Berner rund 32.000 Produkte im Sortiment und arbeiten mit einem Katalog auf dem iPad, in dem man schnell und einfach das findet, was man sucht und den Kunden zeigen möchte. Die Rückfahrt trete ich meist gegen 17:00 Uhr an doch damit ist der Tag noch nicht vorbei. Im Homeoffice müssen dann die Sachen erledigt werden, die ich im Laufe des Tages nicht geschafft habe wie z. B. Angebote und Aufträge eingeben, Reklamationen bearbeiten und natürlich den täglichen Tagesbericht übermitteln.

 

feelgood@work: Was raten Sie einem Bewerber, der im Außendienst arbeiten möchte?

Man braucht gerade am Anfang ein dickes Fell. Wenn man in einem neuen Gebiet startet und alle sagen „Ah, schon wieder ein Neuer“, kann das schon belastend sein. Es gibt viele andere Firmen da draußen, die das gleiche verkaufen wie wir. Es muss einem klar sein: Keiner wartet auf einen. Man muss selbst aktiv werden und viel Zeit, Geduld und Energie aufbringen. Wenn man dann aber zwei Jahre dabei ist, gibt sich das alles. Dann kommt die Regelmäßigkeit und Kontinuität und die Kunden sehen, dass man Lust auf den Job hat. Ich selbst habe schon zwei Gebiete aufgebaut – von daher kann es gar nicht so schwierig sein.


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