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Bewerbungsgespräch: Die Bank für Sozialwirtschaft

Bewerbungsgespräch: Die Bank für Sozialwirtschaft

Tipps für die Bewerbung und das Job-Interview

Sich richtig bewerben und beim Vorstellungsgespräch punkten – das sind für Bewerber echte Herausforderungen. Denn hat man den passenden Job gefunden, möchte man ihn ja auch gerne bekommen. Was erwartet mich beim Bewerbungsgespräch? Welche Voraussetzungen verlangt der Arbeitgeber? Und wie kann ich mich am Besten präsentieren? Viel entspannter wird die gesamte Situation, wenn diese Fragen geklärt sind und man konkret weiß, wie der Bewerbungsprozess in der Praxis aussieht. Wir haben bei der Bank für Sozialwirtschaft in Köln nachgefragt und Insider-Tipps eingeholt.

 

Bewerben sollte man sich bei der Bank für Sozialwirtschaft am besten online, empfiehlt Junior Personalreferentin Alina Reuter, denn die Bewerbungen werden über ein Management-System verwaltet: „Auf unserer Website kann man sich direkt auf der Stellenausschreibung über eine Online-Maske bewerben. Das funktioniert ganz unkompliziert und man muss keine umfangreichen Informationen eintragen.“ Ihr Tipp zum Hochladen der Dokumente: Am Besten Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen uploaden, statt sie in einem einzigen Dokument zusammenzufügen.

 

Bewerbung abgeschickt – und nun?


Ist die Bewerbung abgeschickt, bekommt man sofort eine Eingangsbestätigung per Mail. „Die Bewerbungen werden dann an die Fachentscheider weitergeleitet, die ggf. zum Bewerbungsgespräch einladen“, so Alina Reuter. „Abhängig vom Job und der Anzahl der Bewerbungen kann es vorkommen, dass dieser Prozess etwas länger dauert. Aber in der Regel bekommen Bewerber nach zwei bis drei Wochen ein Feedback.“

Interessant ist dabei: Eine Absage kann auch eine zweite Chance sein. „Falls wir die vakante Position zwischenzeitlich anderweitig vergeben haben und die Bewerbungsunterlagen sagen uns zu, nehmen wir die Bewerberin oder den Bewerber gerne in unseren Bewerberpool auf“, sagt Alina Reuter. Diese Anfrage der Sozialbank kann man natürlich ablehnen – sollte es aber besser nicht tun. Denn: „Wenn wir andere Stellen zu besetzen haben, greifen wir sehr gerne darauf zurück und schlagen daraus interessante Bewerbungen vor“, erzählt sie. Auch Initiativbewerbungen sind deshalb bei der Bank für Sozialwirtschaft gern gesehen.

 

Ablauf des Bewerbungsgesprächs


Im Job-Interview sitzen dem Bewerber meist der Personalreferent und der Fachentscheider gegenüber. Die stellen sich vor, dann ist der Bewerber gefragt, sich selbst zu präsentieren. „Bei der Selbstpräsentation wollen wir wissen, was die Person bisher gemacht hat und hören auch gerne Details und Beispiele“, sagt Alina Reuter. „Denn so erfährt man nicht nur, welche Fachkenntnisse und Qualifikationen jemand hat, sondern auch etwas mehr über die Persönlichkeit.“ Fragen stellt sie gerne situativ, z. B. um bei interessanten Themen einzuhaken und in die Tiefe zu gehen.

 

Tipp: Wer sich eine grobe Struktur für die Selbstpräsentation überlegt, gewinnt dadurch Sicherheit und kann sich entspannter vorstellen.

 

„Die meisten Bewerber spiegeln uns wieder, dass sie das Gespräch als angenehm und nicht als Stresssituation empfunden haben“, sagt Alina Reuter. Wichtig sei ihr, die Menschen authentisch kennen zu lernen.

 

Auch der Bewerber selbst ist eingeladen, Rückfragen zu stellen oder noch einmal nachzufragen, wenn er einen Punkt nicht ganz verstanden hat. „Wir wollen uns ein Gesamtbild des Menschen machen“, sagt Alina Reuter. Es ist also auch kein Beinbruch, wenn man mal eine Antwort auf eine Frage nicht weiß.

 

Abhängig vom Job kann es auch mehrere Gesprächsrunden geben, z. B. eine zweite mit dem Gruppenleiter. Wer sich als Führungskraft bei der Sozialbank bewirbt, muss außerdem noch ein Assessment-Center absolvieren, bei dem tägliche Arbeitssituationen durchgespielt werden, um den Bewerber besser kennenzulernen und herauszufinden, ob die Stelle zu ihm passt.

 

Die Insider-Tipps fürs Vorstellungsgespräch


  • Sich über den Arbeitgeber informieren: Über die Tätigkeit der Bank für Sozialwirtschaft sollte man Bescheid wissen. „Wir sind anders als andere Banken“, stellt Alina Reuter klar. „Man sollte schon wissen, was wir machen.“ Informieren kann man sich zum Beispiel auf der Website.
  • Gepflegte und angemessene Kleidung: Ein seriöser Kleidungsstil ist gern gesehen – sowohl beim Bewerbungsgespräch als auch später im Job. „Wir erwarten nicht, dass Frauen im Hosenanzug auftreten“, so Alina Reuter, „aber seriös und gepflegt sollte man schon sein.“ Jeans, T-Shirt und Sneakers sind hier also fehl am Platz.
  • Sich Fragen überlegen, die man stellen möchte: „Am Ende des Bewerbungsgesprächs gibt es immer die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen“, sagt Alina Reuter. Vorab kann man sich auch hier vorbereiten und sich Fragen überlegen – zur Bank, der Arbeitsweise, der Stelle oder der Unternehmenskultur.
  • Versuche, nicht so nervös zu sein: „Das ist leichter gesagt, als getan“, so die Junior Personalreferentin. „Aber man sollte wirklich authentisch bleiben und sich nicht verstellen.“

 

Welche 3 Dinge kann man im Bewerbungsgespräch der Sozialbank richtig machen?


Alina Reuter:

1. Nicht zu spät kommen.

2. Höflich sein.

3. Gut vorbereitet kommen. Sich hinzusetzen und gar nicht richtig wissen, warum man sich beworben hat, ist schlecht.

 

Was sind die wichtigsten Fragen, die das Unternehmen dem Bewerber stellt?


Alina Reuter: Das kann man pauschal nicht sagen. Jedes Gespräch ist individuell. Ich habe zwar einen Fragenkatalog und bestimmte Themen, die ich anspreche, aber die Fragen sind sehr situativ und ich gehe individuell auf Dinge ein, wenn sie z. B. oberflächlich behandelt worden sind.

 

Gibt es Fragen, die der Bewerber unbedingt stellen sollte?


Alina Reuter: Nein. Aber ich finde es trotzdem immer schön, wenn man sich für das Unternehmen und die zukünftige Abteilung interessiert und nach den Aufgaben fragt, die einen erwarten. Wenn Bewerber Interesse zeigen, ist das immer ein positives Zeichen.

 

 

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