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Das nervt im Büro

Das nervt im Büro

Die 10 schlimmsten Ärgernisse am Arbeitsplatz

„Mann, das nervt vielleicht!“ Manche Sachen gehen im Büro einfach gar nicht. Aber was nervt die Menschen in der Arbeit eigentlich am meisten? Genau das hat eine Umfrage unter 550 Teilnehmern ermittelt. Hier sind die Top 10 der nervigsten Dinge im Büro.

 

Platz 10: Musik im Büro und der Papierstau

 

Beides nervte die Befragten gleichermaßen zu 9,5 %. Da muss man sich gerade voll auf das Projekt konzentrieren und dann hören die Kollegen laut Musik. Produktiv arbeiten ist dann nicht mehr möglich. Die Lösung: Freundlich bitten, ob sie nicht einfach Kopfhörer aufsetzen können. Gut zureden hilft dagegen bei Drucker und Kopierer wenig. Wenn die Geräte das Papier einziehen und die rote Lampe blinkt, ist das super ätzend. Gegen Papierstau hilft eigentlich nur eines: Durchatmen, Schultern zucken und nicht weiter aufregen.

 

Platz 9: Volle Mülleimer

 

Der Müll quillt über, die Hälfte liegt schon am Boden rum und trotzdem stopft noch jeder seinen Kram obendrauf? 14,3 % der Befragten empfanden übervolle Mülleimer im Büro als schlimmste Sache. Hier könnte man mal nachfragen, ob der Reinigungsdienst nicht etwas öfter kommen kann oder noch weitere Mülleimer oder -tüten aufstellen. Oder einfach den Müll selbst hinunterbringen – vielleicht abwechselnd, damit sich keiner benachteiligt fühlt.

 

Platz 8: Selbstgespräche und Kommentare

 

Ständiges Gebrabbel oder ungefragte, aufdringliche Kommentare nervten 21,5 % der Teilnehmer. Wer hier etwas verändern möchte, wird vermutlich rücksichtsvoll und mit Geduld an die Sache gehen müssen: Dezent auf die Selbstgespräche oder unerwünschten Kommentare hinweisen, ohne den anderen dabei zu verletzen.

 

Platz 7: Unpünktlichkeit

 

Ja, wo bleibt er denn wieder?! 28,6 % der Befragten empfanden Unpünktlichkeit als schlimmstes Ärgernis im Büro. Verständlich, wenn deshalb viele auf einen warten müssen oder man mit der Arbeit hinterher hängt, weil der Kollege nicht in die Pötte kommt. Auch hier sollte man darüber reden, gerade wenn man im Team arbeitet.

 

Platz 6: Krank machen

 

Mitarbeiter, die häufig krank machen, nervten 41,8% der Befragten. Hier stellt sich die Frage: Wie kommt es, dass der Kollege blau macht? Laut Umfragen der Krankenkassen hängt das fast immer mit Überbelastung zusammen. Menschen fühlen sich im Job vom Team allein gelassen, sie kommen mit dem Zeitdruck und der Arbeitsmenge nicht mehr klar. Ein Problem, das also aus dem Team entsteht und auch gemeinsam gelöst werden sollte.

 

Platz 5: Laute Privatgespräche

 

Einer telefoniert laut mit seinem Kumpel und nebenan lachen sich die Kollegen über ein neues Spaß-Video kaputt – für 43,4% der Befragten sind laute Privatgespräche am Arbeitsplatz ein schlimmer Störfaktor.

 

Platz 4: Dreckige Büros

 

Die Küche ist verdreckt und im Kühlschrank stehen jede Menge abgelaufener Lebensmittel, die irgendwie keinem gehören und die deshalb auch keiner wegräumen möchte. Und die Büro-Toilette sieht auch wieder aus wie Sau... 43,9% der Befragten fanden Dreck am Arbeitsplatz super nervig.

 

Platz 3: Starke Gerüche

 

Wenn der Kollege im Großraumbüro herzhaft in seinen Döner beißt, stößt das manch einem ärgerlich auf: Unangenehme, starke Gerüche – sei es Essen, Rauch oder Schweiß – fanden 52,6% im Büro untragbar. Sich hier zu beschweren ist oft gar nicht so einfach, besonders dann nicht, wenn es sich um unangenehme Körpergerüche handelt. Das Vorgehen wäre, sehr rücksichtsvoll und dezent darauf hinzuweisen.

 

Platz 2: Fehler nicht zugeben können

 

54,5 % aller Befragten nervt es, wenn Kollegen im Büro nicht zugeben können, einen Fehler gemacht zu haben. Solche Situationen sind kritisch, denn sie können sehr schnell zu dauerhaft schlechtem Klima führen. Ein Vorteil sind hier offene Unternehmenskulturen, bei denen deutlich gemacht wird, dass Fehler vorkommen, normal sind und dass man keine Angst vor Strafen, Demütigung oder Bloßstellung haben muss.

 

Platz 1: Lästern

 

Der Spitzenreiter der nervigen Büro-Sünden ist das Lästern: Wenn hinter dem Rücken über einen hergezogen wird, ist das für 67,2% der Befragten ein absolutes Ärgernis. Solche Dinge können zudem rasch zu einem schlechten Betriebsklima führen und sollten unterbunden werden – ggf. auch mit Hilfe der Führungsriege und dem Verweis auf die Unternehmens-Werte, die auch den Umgang der Mitarbeiter untereinander einbeziehen.

 

Sicher gibt es immer Dinge im Job, die einen nerven. Mal mehr, mal weniger. Wichtig ist bei anhaltendem Ärgernis, die Dinge anzusprechen, denn das gibt die Möglichkeit, etwas zu verändern und zu handeln. Hier kommt es auf die Situation, die beteiligten Personen und den Ton an. Man sollte sich vorher also zunächst überlegen, wer an solch einem Gespräch beteiligt sein sollte und wie man es am besten anspricht. Wird ein privates oder intimes Thema vor dem gesamten Team angesprochen oder etwa über den Chef herangetragen, ist der Gesichtsverlust der Beteiligten vorprogrammiert. Aus Rücksicht, Feingefühl und in Bezug auf die Stimmung im Büro sollte das möglichst vermieden werden.

Quelle: http://goo.gl/heqrWg

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