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Glücklich im Job: Fünf Treiber der Zufriedenheit

Glücklich im Job: Fünf Treiber der Zufriedenheit

Was es braucht, um sich im Beruf rundum wohlzufühlen

Menschen, die in ihrem Job glücklich sind, sind auch produktiver. Eine Studie des iOpener Instituts aus England hat dieses Phänomen untersucht und fünf Faktoren ermittelt, die die Zufriedenheit von Mitarbeitern fördern. Denn Glück lässt sich messen, behauptet die Initiatorin Jessica Pryce-Jones.

 

Die Untersuchung zeigte, dass glückliche Mitarbeiter 80% der Arbeitszeit voll auf ihre Aufgaben konzentriert waren. Unzufriedene Angestellte dagegen beschäftigten sich nur 40% ihrer Zeit effektiv mit den ihnen zugeteilten Aufgaben. Das führte die Wissenschaftler zu der Frage, was dazu führt, dass Menschen im Beruf glücklich sind. Sie drangen tiefer in das Thema ein und ermittelten fünf Treiber der Zufriedenheit:

 

1. Beteiligung

 

Dieser Aspekt dreht sich um das „Warum man etwas tut“ und „Wie man es tut“. Also etwa die Ziele, auf die man sich zubewegt, die Möglichkeiten, die man nutzt oder wie man Probleme zu vermeiden sucht und welche Gefühle mit diesem Handeln verbunden werden.

 

2. Überzeugung

 

Sie ist die Kurzzeit-Motivation sowohl in schlechten als auch guten Zeiten. Dies ist ein entscheidender Faktor, denn er steuert, wie man sich bei schwierigen Umständen verhält und dass die Energie und Kraft durch die Motivation erhalten bleibt. Die aktive Entscheidung, so zu handeln, macht laut Jessica Pryce-Jones den großen Unterschied.

 

3. Kultur

 

Performance und Zufriedenheit im Job sind dann wirklich hoch, wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass die Unternehmenskultur zu ihnen und ihren eigenen Werten passt. Ist das Gegenteil der Fall und stimmen unternehmenspolitische Ansichten nicht überein, entstehen Hemmungen und Mitarbeiter fühlen sich unfair behandelt und fehl am Platz.

 

4. Bindung

 

Die persönliche Bindung entscheidet über das Langzeit-Engagement des Mitarbeiters. Sie ist auf Makroebene der Grund dafür, warum jemand seinen Job macht. Unterstützt wird es durch das Gefühl, etwas Wertvolles zu schaffen und damit einen Zweck für die Vision des Unternehmens zu haben. Eine starke Bindung bedeutet, ein starkes intrinsisches Interesse am eigenen Job zu haben – also nicht „einfach nur den Job zu machen“.

 

5. Selbstvertrauen

 

Vertrauen ist das Tor zu allen anderen vier Treiben der Zufriedenheit im Job. Hier entscheidet die richtige Menge, denn bei zu wenig Selbstvertrauen wird sich das Wohlfühlen nicht einstellen und bei zu viel können laut Jessica Pryce-Jones Arroganz und mangelhafte Entscheidungen auftreten.

 

Was diese Erkenntnisse bringen? Wer versteht, was einen im Job glücklich macht und wie die Zufriedenheit die eigene Performance beeinflusst, kann neue Wege gehen. Er kann sich selbst neu erfinden und seine Karriere und Möglichkeiten überdenken und verändern.

 

Artikelbild: morguefile.com

Quelle: http://goo.gl/PN8WHV

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