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Leichter arbeiten statt länger arbeiten: Fünf Mittel gegen Überstunden

Leichter arbeiten statt länger arbeiten: Fünf Mittel gegen Überstunden

Überbelastung im Job schadet Körper und Geist

Noch schnell ein Angebot fertig machen, das Projekt vorbereiten und fix den Kunden anrufen... schon sammeln sich wieder Überstunden an und trotzdem kommt man irgendwie kaum vorwärts. Irrsinnig viele Stunden zu arbeiten schadet mehr als es gut tut – der Gesundheit, der Zufriedenheit im Job und der Produktivität. Dabei gibt es fünf leichte Möglichkeiten, mit denen du besser arbeiten kannst und dabei auch noch Zeit sparst:

 

1. Sei gnadenlos beim Priorisieren deiner Aufgaben

 

Der häufigste Grund für Überstunden und Überanstrengung im Job ist die Tatsache, dass einfach alles wichtig ist und deshalb sofort getan werden muss. Das stimmt so aber nicht. Für das Unternehmen als Ganzes spielt es keine wichtige Rolle, ob eine Farbe auf der Website nun violetred oder hotpink ist. Für dein eigenes Arbeiten ist es aber wichtig, dass du deine Aufgaben priorisierst. Am besten du machst eine Liste und schreibst zunächst die wichtigsten Dinge auf und anschließend die zweit-wichtigsten. Dabei solltest du im größeren Rahmen denken: nämlich nicht nur an deine eigenen Tagesaufgaben, sondern an die Aufgaben, die das gesamte Unternehmen betreffen. Fokussiere zunächst auf das, was für Kunden, Investoren und Angestellte entscheidend ist. Alles andere ist zunächst überflüssig.

 

2. Beginne nichts ohne einen Plan

 

Zeitverschwendung beginnt dort, wo unstrukturiert gearbeitet wird. Denn dann müssen Aufgaben immer wieder von neuem überarbeitet werden. Das beginnt schon damit, dass du vielleicht nicht den kompletten Input hast, den du brauchst, um mit deiner Aufgabe zu starten. Hier ist die Planung sehr wichtig: Hast du alles, was du brauchst, um mit der Aufgabe loszulegen? Wie viel Zeit brauchst du dafür? Welche Möglichkeiten bzw. Teilaufgaben gibt es und wer kann oder wird sie übernehmen? Planung mag im Vorfeld vielleicht etwas Zeit kosten, aber sie spart dir später jede Menge Ärger, Nerven und Überstunden.

 

3. Sei realistisch, wie viel du wirklich schaffen kannst

 

Weit voraus denken und von großen Zielen träumen ist wichtig. Man sollte aber zwischen langfristigen Ambitionen und kurzfristigem Realismus unterscheiden. Du wirst nicht alles auf einmal machen können, selbst wenn du es gerne möchtest. Auch wenn dein Herz für Ideen und Projekte brennt – du solltest realistisch bleiben und einige davon zurückhalten. Wenn du dir zu viel vornimmst, wirst du am Ende auch nicht zufrieden sein, weil du deine Aufgaben nicht bewältigst und dich überanstrengst. Wenn du dich stattdessen für eine Sache entscheidest und diese abschließt, wird dir das Erfolgserlebnis neue Kraft geben.

 

4. Investiere in Hilfe

 

Natürlich möchtest du alles richtig und möglichst gut machen. Das heißt aber nicht, dass du alles alleine tun musst. Und du solltest es auch nicht. Sicher gibt es Teilbereiche, die du abgeben kannst. Vielleicht kann ein Kollege auf diese Weise sogar noch etwas neues lernen. Wenn du dich überfordert fühlst, solltest du auch den Mut haben, deinen Chef anzusprechen. Vielleicht können einige Aufgaben ausgelagert werden. Hilfe mit ins Boot zu holen lohnt sich: Es entlastet dich, reduziert Druck und du wirst deine restlichen Aufgaben produktiver und besser erledigen können.

 

5. Schaffe dir bewusst Zeit für dich selbst

 

Ein verstecktes Problem von Workaholics und Überanstrengung im Job ist oft, dass Menschen ihr ganzes Herzblut und ihre Identität in ihren Beruf legen. Sie arbeiten mehr als gut für sie ist und obwohl sie es gerne tun, schadet es Körper und Geist. Entscheidend ist, bewusst Zeit für sich selbst einzuplanen  – notfalls im Terminplan.

 

Aber es liegt nicht immer am Mitarbeiter, seinen Arbeitsalltag anzupassen. Unternehmen, die Wert auf die Gesundheit und Zufriedenheit im Job legen, haben ihre ganz eigenen Methoden, um die arbeitswütigen Mitarbeiter zu besänftigen. Durch freie Wochenendenbestimmen sie schon im Vorfeld, dass diese Tage fürs Privatleben reserviert sind. Und wenn es doch im Büro mal heiß hergeht, sichert der Überstundenausgleich die Erholung hinterher. Manchmal braucht es vielleicht einfach den Befehl vom Chef, sich jetzt endlich einmal auszuruhen...

Quelle: http://goo.gl/AaWrkh

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