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Protonet: Weltrekord für die Überzeugungstäter

Protonet: Weltrekord für die Überzeugungstäter

Crowdfunding-Erfolg zeigt Vertrauen in Produkt und Team

Weltrekord beim Crowdfunding – das hat das Hamburger Unternehmen Protonet dieses Jahr erreicht. Bei der schnellsten Finanzierungskampagne weltweit kamen in nur 90 Minuten 750.000 Euro zusammen, insgesamt wurden 3 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Geld treibt die Entwicklung eines kompakten, kleinen Servers zur Datensicherung für Selbstständige und kleine Unternehmen voran. Für Protonet war dieses Crowdfunding bereits die zweite rekordbrechende Kampagne. Das ist nicht nur unternehmerisch ein großer Erfolg, sondern auch ein Zeichen für tiefes Vertrauen in das Team, seine Arbeit und seine Vision. Community Manager Phillipp Baumgaertel hat mit uns über Protonet und das Rekord-Crowdfunding gesprochen.

 

Bereits 2012 hatte Protonet über Crowdfunding Investoren für die Entwicklung des „einfachsten Servers der Welt“ gesucht. Schon damals kamen in nur 48 Minuten 200.000 Euro Kapital zusammen und der Europarekord für die schnellste Schwarm-Finanzierung war geknackt. Im Sommer 2014 brach die zweite Kampagne für den kleinen Server „Maya“ den Weltrekord.

 

„Mit dieser Geschwindigkeit haben wir nicht gerechnet. Es war einfach unglaublich“, erzählt Philipp Baumgaertel. „Wir haben alle geschaut, was da passiert. Im Büro war absoluter Ausnahmezustand und großer Jubel. Wir haben an diesem Tag nicht mehr gearbeitet.“

 

Den Erfolg erklärt er sich damit, dass Protonet mit seinen Produkten echte Werte schafft. „Unser Thema ist die Unabhängigkeit, gerade im Daten-Bereich“, sagt Philipp. „Wir zeigen, dass man sich auch bei Technologie unabhängig machen kann und dass der Umgang damit keine Fremdsprache ist.“ Das finde auch seinen Ausdruck in den Produkten, die schlicht, robust und intuitiv bedienbar seien. Und auch Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion, den lokalen Lieferanten und der Entwicklung vor Ort.

 

Die Unterstützung der Crowd ist gleichzeitig ein Zeichen von tiefem Vertrauen in Protonets Team und Arbeiten. „Ein wirklich angenehmes Gefühl“, beschreibt Philipp. Unternehmerisch gibt dieser Erfolg dem Startup mehr Luft zum atmen. Doch obwohl nun der Kostendruck sinkt, steigen die Erwartungen: „Gleichzeitig ist das ein Auftrag und wir müssen liefern“, so Philipp. Und das Team ist hoch motiviert: „Wir sind hier alle Überzeugungstäter. Wir stehen hinter unserem Produkt und der Idee. “ Diese Einstellung habe dem Team auch in schweren Zeiten geholfen und dabei, diese Hürden zu überwinden.

 

Kleine Rituale fürs große „Wir“

 

„Wir sind ein sehr heterogenes Team. Vom Lebemann bis zum letzen Nerd“, so Philipp. Er selbst ist schon relativ lang mit dabei und schätzt gerade die Unternehmenskultur besonders: Das Klima ist sehr positiv und konstruktiv und es gibt kein Abteilungsdenken: „Von der Entwicklung bis zur Produktion ist es immer ein ’Wir’.“ Außerdem gebe es sehr viele Rituale, die ein besonderes Gefühl der Zusammengehörigkeit schaffen. „Das sind oft kleine Sachen, zum Beispiel, dass wir montags in der großen Gruppe gemeinsam frühstücken“, erzählt Philipp. „Wir haben die Aktion ’Mountains & Valleys’, bei der jeder die Höhen und Tiefen seines Lebens erzählt und so eine Tiefe in den Beziehungen entsteht.“

 

Nun, nach dem erfolgreichen Crowdfunding, setzt das Team das „hochwertige, sexy Produkt“ um. Bis Mitte nächsten Jahres ist Protonets Finanzierung gesichert. Und das Team weiß genau, wohin es gehen soll: „Wir wollen wachsen und international werden“, so Philipp. Dafür wird eine neue Finanzierung nötig sein. Ob das wieder über den Schwarm ablaufen wird, ist noch offen.

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