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Rock-Konzert im Büro: Das Ministry Band Aid

Rock-Konzert im Büro: Das Ministry Band Aid

Wie aus einem ironischen Witz ein Benefiz-Event wurde

Man nehme: musikbegeisterte Mitarbeiter, eine Dauerbaustelle und einen spontanen Geistesblitz – fertig ist ein ungewöhnliches Event. „Lass uns doch ein Benefiz-Konzert machen und Geld für die Elb-Philharmonie sammeln!“ beschlossen einige Kollegen der Hamburger Agentur Ministry und organisierten ein Band Aid mitten im Büro.

 

Musik spielt beim Ministry-Team generell eine wichtige Rolle: Viele musizieren selbst, haben eigene Bands und im Büro gibt es eine Jam-Ecke, in der die Kollegen in der Mittagspause gern mal spontan zu Gitarre und Bass greifen. „Wir haben uns überlegt: Warum machen wir nicht einfach mal einen Abend, an dem alle unsere Bands in der Agentur spielen“, erzählt Daniel, der das Konzert organisierte. Weil das Büro direkt auf die Elb-Philharmonie schaut, kam man auf die Idee, das Ganze als Charity-Event aufzuziehen und der Stadt Hamburg hinterher einen Scheck als Finanzspritze für die Dauerbaustelle zu überreichen.

 

Innerhalb eines Monats setzte ein Team aus Freiwilligen die Idee in die Tat um. „Gefühlt war das gar nicht so viel zu organisieren“, sagt Daniel. „Die Bühne haben wir gemietet, Getränke und einen Kühlschrank besorgt. Klar, Auf- und Abbau ist aufwändig, aber wenn man viele Helfer hat, ist das kein Problem.“ Außerdem gründeten die Kollegen noch schnell eine neue Band: Die Ministry Allstars. „Wir haben uns mit zehn Mann in unseren winzigen Proberaum gepfercht und zweimal geprobt. Das war chaotisch, aber es hat funktioniert“, lacht Daniel. Denn die Allstars waren das Highlight und eröffneten den Abend mit einer Punk-Version von „We are the world“. Danach gab es Folk von Ecki & Churchyard, Rock von The Most Famous Unknown und Hip Hop von Illskill Movement.

 

Die familiäre Stimmung mit 120 Gästen im Büro war auch für die Musiker eine besondere Erfahrung. „Das ist wie ein Heimspiel“, beschreibt Daniel, der sonst im Motion Graphics Team arbeitet und beim Band Aid selbst als Gitarrist auf der Bühne stand. „Es war richtig geil, Musik für alle zu machen.“ Instrumente wurden getauscht und Leute spontan mit auf die Bühne geholt. „Der 10-jährige Sohn des Geschäftsführers hat sich plötzlich ans Schlagzeug gesetzt und voll losgerockt. Ein paar Musiker kamen dazu und haben mit ihm gejamt“, so Daniel. „Später am Abend hat sich ein Kollege auf halber Strecke überlegt, dass es keinen Sinn mehr macht, nach Hause zu gehen. Er hat auf der Tanzfläche eine Hängematte aufgehängt und in der Agentur geschlafen.“

 

Die Charity-Aktion mit dem ironischen Unterton zur Elb-Philharmonie wirkte und die Gäste spendeten rund 800 Euro. Ans Hamburger Rathaus ging das Geld am Ende aber doch nicht: „Es passieren so viele schlimme Sachen auf der Welt, da kann man es nicht verantworten, die Spende einem Verein zu geben, der schon so viel Geld verbrannt hat“, meint Daniel. „Wir haben es dann an wirklich Bedürftige gegeben und für die Opfer des Taifuns auf den Philippinen gespendet.“

 

Mehr Eindrücke vom Band Aid gibt’s in diesem Video:

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