Der feelgood@work Blog

Selbstmarketing: Zeit, über Dich zu sprechen!

Selbstmarketing: Zeit, über Dich zu sprechen!

Eigenwerbung als Erfolgsfaktor im Job

Über sich selbst zu reden und sich selbst gut zu verkaufen, fällt vielen Menschen schwer. Gerade im beruflichen Umfeld hört man mehr zu, stellt Fragen und achtet darauf, dem Anderen mehr Redezeit einzuräumen. Dabei ist hier das Selbst-Marketing ein extrem wichtiger Faktor. Wer glaubt, seine Arbeitserfolge allein sprechen für sich, der irrt. Speziell Frauen neigen dazu, ihr Licht im Job unter den Scheffel zu stellen, weiß Nancy Joyce, eine Expertin für authentische Eigenwerbung. Ihre wichtigsten Tipps haben wir hier zusammengefasst.

 

Wisse den Unterscheid zwischen „Prahlen“ und „Eigenwerbung“

Beim Selbst-Marketing klärst du relevante Personen über deine Fähigkeiten und deinen Wert auf, den du dem Unternehmen bringst. Beim Prahlen hingegen erzählst du die Dinge einem irrelevanten Publikum, um dich selbst sicherer oder besser zu fühlen.

 

Beginne mit Leidenschaft und Enthusiasmus

Was würdest du deinen Freunden über deinen Job erzählen? Wenn du von diesem Kontext aus über deine Erfolge berichtest, wird es im beruflichen Umfeld als Begeisterung wahrgenommen, z. B. wenn du mit einem Satz beginnst wie „Ich habe einen wirklich guten Tag heute, weil...“.

 

Wenn du Sorge hast, als „aufdringlich“ abgestempelt zu werden, probiere dies

Sprich über deine Arbeitserfolge, aber weise darauf hin, wie glücklich es deine Kunden, dein Team oder dein Unternehmen macht. Dabei liegt der Fokus auf dem Nutzen, den deine Arbeit für die Gemeinschaft hat, und du verlierst keine Sympathie-Punkte.

 

Eigenwerbung sollte häufig praktiziert werden

Wenn du das ganze Jahr über schweigst und dann um eine Gehaltserhöhung bittest, muss dein Chef alle Informationen, die du ihm gibst, erst verarbeiten und ggf. überprüfen. Besser ist: Steter Tropfen höhlt den Stein.

 

Frage nach mehr Feedback

Regelmäßige Nachfragen nach Feedback helfen dir, dich zu verbessern und rufen deinem Chef ins Gedächtnis, was du leistest. Eine kurze informelle Frage zwischendurch, eine knappe Dankes-Mail hinterher und die Menschen wissen, dass du offen für Rückmeldungen bist und werden sich wohler fühlen, sie dir zu geben.

 

Denke über einen Weg nach, deine Erfolge in Gesprächen einfließen zu lassen

Ein Ansatz ist, andere Menschen zu fragen, an was sie gerade arbeiten und es als Gelegenheit zu nutzen, ihnen zu erzählen, was du gerade leistest. Wenn sie soziales Geschick haben, werden sie dich sowieso danach fragen.

 

Achte darauf, nicht jemand anderem die Anerkennung zuzuweisen, die dir gebührt

Untersuchungen zeigen, dass Frauen ihrem Team oft zu viele Komplimente geben. Unterbewusst wundern sich die Anderen dann, ob die Dame die Performance auch ohne das Team wiederholen könnte. Tappe nicht in diese Falle und sage mindestens einmal „ich“, wenn du über deine Errungenschaften sprichst.

 

Wenn es um Gehaltserhöhungen geht, recherchiere gut und sei darauf vorbereitet, zu verhandeln

Habe keine Angst, nach mehr zu fragen als du möchtest. Sei offensiv, denn sonst wirst du nicht bekommen, was du willst. Aber tue es auf eine Art, die zeigt, dass du die persönliche Beziehung wertschätzt und demonstriere auch, wie sich deine Anfrage positiv auf das Unternehmen auswirkt.

 

Legen Schuldgefühle ab

Die meisten von uns arbeiten, um ihre Familie zu ernähren. Wir machen also keine Eigenwerbung, weil wir uns selbst damit auf die Schulter klopfen, sondern weil es die Karriere fördert und ein besseres Gehalt unsere Familie unterstützt.

 

Achte auf dich selbst

Du wirst dich nicht effektiv selbst verkaufen können, wenn du dich nicht wohlfühlst!

 

Wann ist die beste Zeit für Eigenwerbung im Bewerbungsgespräch?

Immer. Und auch so lange, bis du den Vertrag in der Tasche hast.

 

Eigenwerbung ist deshalb so wichtig, weil sie sich direkt auf die eigene Karriere, das Gehalt und nicht zuletzt die Zufriedenheit im Job auswirkt. Wer schweigt und meint, seine Leistungen allein sprechen für sich, wird irgendwann verbittert denken: „Warum wird der bevorzugt, wo ich doch genauso viel arbeite?“ Schon einige dieser Tipps zu beherzigen kann viel Positives bewirken.

 

 

Artikelbild: Ryan McGuire

Quelle: http://goo.gl/kuP3wQ

Newsletter


Verpasst keine interessanten Entwicklungen auf feelgood@work. Unser Newsletter informiert euch über Trends und Tipps rund ums Wohlfühlen im Job und stellt euch Top-Arbeitgeber vor.

Feeds


RSS / Atom

Archiv


2017
2016
2015
2014