Der feelgood@work Blog

Trotz Absage im Traumjob oder: Der Berufseinstieg als Berater

Trotz Absage im Traumjob oder: Der Berufseinstieg als Berater

Ein Erfahrungsbericht aus der BearingPoint Software Solutions GmbH

Manchmal braucht es Umwege und Hürden, um ans erhoffte Ziel zu kommen. Abdel Kafarou Agondo kann das auf eigener Erfahrung bestätigen: Obwohl er eigentlich gar nicht in Deutschland arbeiten wollte, ist er heute Berater bei seinem Wunsch-Unternehmen, der BearingPoint Software Solutions GmbH (BESS), dem Marktführer für Softwarelösungen und Beratung rund um das bankenaufsichtsrechtliche Meldewesen. Wir haben mit ihm über seine Geschichte, den Einstieg in die neue Arbeitskultur und den Berater-Job gesprochen.

 

Wie lange und intensiv hast Du Deinen Umzug nach Deutschland vorbereitet?

Abdel: „Eigentlich gar nicht. Ich besitze die Staatsangehörigkeit von Togo und Ghana, bin in Frankreich aufgewachsen und habe dort auch meinen Master of Science mit Schwerpunkt „International Finance“ gemacht. Mein einziger Bezug zu Deutschland war meine deutsche Freundin. Nach meinem Abschluss hatte ich ein Jobangebot von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Frankreich. Das wollte ich eigentlich annehmen. Aber dann hat es mich auf einmal gepackt und ich habe mich innerhalb von 2-3 Wochen umentschieden und bin nach Deutschland gezogen. Bis dahin konnte ich kein Wort Deutsch, denn meine Freundin spricht perfekt Französisch.“

 

Wie lief Dein erster Kontakt zur BearingPoint Software Solutions?

Abdel: „Ich hatte mich ganz normal beworben und wurde direkt zu einem Gespräch mit einem der Partner eingeladen. Das Gespräch lief sehr gut, der Partner sprach für mich extra etwas langsamer. Dann ging es in die zweite Runde, in das für Absolventen bei BearingPoint und der BESS übliche Assessment Center. Da bin ich sprachlich aufgrund der hohen Sprechgeschwindigkeit der anderen Teilnehmer nicht mehr mitgekommen und habe am Ende leider eine Absage erhalten.“

 

Wie ging es dann weiter? Wieso hat es dann auf einmal doch geklappt?

Abdel: „Ich war richtig enttäuscht, denn nach dem Gespräch mit dem Partner hatte ich wirklich großes Interesse, bei der BESS zu arbeiten.  Die Absage hat meinen Ehrgeiz angestachelt. Ich habe dann Intensivsprachkurse besucht, ganz viele deutsche Bücher gelesen, CDs gehört etc. Nach einiger Zeit habe ich über XING Kontakt zu Lorenz Rogall, dem Leiter Recruiting, aufgenommen. Er hat sofort und sehr positiv reagiert und mir ein neues Gespräch mit dem Partner organisiert. Noch am Tag des Gesprächs bekam ich die Zusage.“

 

Und? Wie lief der erste Projekteinsatz für Dich?

Abdel: „Ich habe bei einem Kundenprojekt im Rahmen des Stresstest der EBA (european banking authoritiy) unterstützt. Das war nicht einfach, weil die Kommunikation vor allem auf Deutsch lief. Aber ich hatte viel Unterstützung von den BESS Kollegen und bekam auch viele positive Reaktionen der Kundenmitarbeiter.“

 

Wieviel Ahnung hattest Du vorher von Banken und vor allem vom Meldewesen?

Abdel: „Ich hatte überhaupt keine Ahnung vom Meldewesen und kannte natürlich auch ABACUS, unsere Software, nicht. Aber ich habe etliche Schulungen bekommen. Und der Rest war und ist 'learning by doing'."

 

Was muss man Deiner Meinung nach mitbringen, um in der Beratung erfolgreich zu sein?

Abdel: „Vor allem Motivation und Durchhaltevermögen!! Wenn man studiert hat, kann man alles lernen. Aber man muss wollen und darf nicht zu schnell aufgeben. Und eine hohe Zahlenaffinität hilft natürlich auch.“

 

Wie reiseintensiv ist Dein Beraterleben üblicherweise?

Abdel: „Als Berater bin ich natürlich relativ viel unterwegs. Wir haben mehr als 200 Kunden in sechs Ländern, viele davon in Frankfurt als Finanzmetropole. Ich war bisher unter anderem sieben Monate in Bonn, zwei Monate in Hannover und fünf Monate in Frankfurt. Aktuell unterstütze ich fachlich unsere Softwareentwicklung in Frankfurt.“

 

Hast Du Dir Beratung so vorgestellt? Was hat Dich überrascht?

Abdel: „Ich wollte immer schon in die Beratung oder ins Investmentbanking. Was ich etwas unterschätzt habe ist die Notwendigkeit als Berater, sich auch ein Stück weit selbst zu verkaufen. Als Absolvent hatte ich dieses Selbstbewusstsein noch nicht so richtig. Sicherlich auch aufgrund der Sprache. Vorher klar waren mir die Auswirkungen auf das Privatleben. Wenn ich auf einem Projekt bin, bin ich in der Regel fünf Tage beim Kunden, manchmal auch nur vier, das kommt auf den Kunden an. Arbeitszeiten bis in die Nacht sind zwar kein Standard, aber kommen vor. Aber Work-Life Balance ist machbar, es kommt auch auf das private Umfeld an. Die BESS bietet einige Möglichkeiten, um Mitarbeitern je nach persönlicher Situation entgegen zu kommen.“

 

Mehr über die Consulting-Abteilung der BESS, die Arbeitgeber-Vorteile und Jobs findest du auf dieser Seite. Mehr Einblicke in die Unternehmenskultur geben auch die beiden Abteilungen „IT Infrastruktur“ und „Softwareentwicklung“.



Passende Stellenangebote

Unsere strategischen Ziele haben eine klare internationale Ausrichtung: Wir entwickeln uns vom reinen Software-Lieferanten zum internationalen Dienstleister im Aufsichtsrecht. Unseren Kunden geben ...

Newsletter


Verpasst keine interessanten Entwicklungen auf feelgood@work. Unser Newsletter informiert euch über Trends und Tipps rund ums Wohlfühlen im Job und stellt euch Top-Arbeitgeber vor.

Feeds


RSS / Atom

Passende Stellenangebote


Unsere strategischen Ziele haben eine klare internationale Ausrichtung: Wir entwickeln uns vom reinen Software-Lieferanten zum internationalen Dienstleister im Aufsichtsrecht. Unseren Kunden geben ...

Archiv


2017
2016
2015
2014