Der feelgood@work Blog

Vorbild und Förderer: Der großartige Mitarbeiter (Teil 2)

Vorbild und Förderer: Der großartige Mitarbeiter (Teil 2)

Und warum außergewöhnliche Eigenschaften allein trotzdem nicht reichen

Es gibt Leute, die rocken einfach das Büro. Sie beflügeln das Team und die Arbeitskultur. Aber was macht einen großartigen Mitarbeiter aus? Die ersten fünf Eigenschaften haben wir dir bereits genannt, hier kommt der zweite Teil:

 

6. Hohe Standards vorzeigen und dabei pflegeleicht sein

 

Ein großartiger Mitarbeiter oder eine großartige Mitarbeiterin erledigt die Aufgaben zuverlässig nach einem hohen Standard. Dafür brauchen sie keine besondere Aufmerksamkeit, müssen nicht gebauchpinselt werden und machen keine Scherereien. Sie erledigen sie schlichtweg nach der eigenen Norm, ohne groß darüber zu sprechen.

 

Wie funktioniert das? Umsetzen lässt sich solch ein Arbeitsstil am besten dann, wenn es ein Vorbild gibt, das ohne großes Drama leistungsstark arbeitet. Hier spielt auch die Wertschätzung eine wichtige Rolle: Einsatz und Aufwand sollten entsprechend belohnt werden.

 

7. Sich selbst und andere weiterentwickeln

 

Ein großartiger Mitarbeiter ist nicht nur auf seine eigene Karriere bedacht, sondern inspiriert auch andere dazu, sich weiterzuentwickeln. Er liefert Beispiele, wie man sich verbessern kann, ohne Verbitterung oder Groll. Er hat seine perfekte Zukunft im Blick, erschafft sie sich und nimmt andere auf diesen Weg mit.

 

Wie funktioniert das? Jeder sollte ermutigt werden, sich weiterzuentwickeln und nach möglichen Verbesserungen Ausschau zu halten. Das klappt am Besten, wenn das Team sich gemeinsam diesem Thema widmet, über Karriere-Förderung nachdenkt und sich darüber informiert.

 

8. Forschen, Anwenden und an sich arbeiten

 

Keiner kann erwarten, dass man schon alles weiß. Vieles verändert sich schnell und das Lernen ist mindestens genauso wichtig wie das Wissen. Die Eigenschaft hier ist: Eigeninitiative ergreifen, Möglichkeiten erkunden, handeln und sich selbst verbessern – auch ohne Anweisung oder Befehl des Chefs.

 

Wie funktioniert das? Hier sollte Zeit dafür aufgewendet werden, Interessen zu erforschen und die eigenen Ansichten auszuweiten. Man kann sich selbst und andere ermutigen, Visionen zu entwickeln und diese dann in umzusetzen. Das Handeln wird zusätzlich erleichtert, wenn das Unternehmen die Möglichkeiten bereithält, z.B. durch Bildungsurlaub.

 

9. Die Zufriedenheit fördern

 

Manchmal ist das Leben einfach nicht eitel Sonnenschein – selbst für den großartigsten Mitarbeiter nicht. Aber er bleibt sich trotzdem treu. Er versteht die Dynamik des Teams, den Stress und den Übergang von Arbeit, Leben und Freundschaft. Er ist sich seiner selbst bewusst, ist imstande, seinen eigenen Weg zu finden und deckt dabei das Beste aus Freunden, Familie und Karriere auf. Er verströmt auch in stressigen Situationen positive Energie und teilt diese mit anderen. So sorgt er dafür, dass es im Büro glücklicher und zufriedener zugeht.

 

Wie funktioniert das? Ein offenes Umfeld, in dem Menschen sich ausdrücken und ausleben können, macht ein solches Verhalten einfacher. Motivierend wirkt es, wenn die eigene Arbeit einen erfüllenden Zweck verfolgt, man seine Träume im Blick hat und sie erreichbar sind.

 

10. Großartige Führungskräfte fördern

 

Mitarbeiter können durch ihr Handeln den Chef selbst fördern und ihn als Arbeitgeber wachsen lassen. Sind sie selbstbewusst und schätzen sich selbst wert, geben sie damit auch der Führungskraft mehr Selbstvertrauen. So entsteht ein positives Gefühl von Vertrauen, durch das man gerne zusammen arbeitet und sich im Büro wohlfühlt.

 

Wie funktioniert das? Gute Entscheidungen und Verhaltensweisen sollten aufrichtig und authentisch gewürdigt werden – eben auch „von unten nach oben“. Warum sollte man dem Chef nicht einfach mal sagen, dass er eine tolle Führungsperson ist und man gerne für ihn arbeitet?

 

 

Wenn man all diese Eigenschaften betrachtet, wird auch klar, dass der „großartige Mitarbeiter“ nie wirklich alleine für sich bestehen kann. Sicher, es gibt diese „Rock-Stars“ unter den Kollegen. Aber die Voraussetzung dafür ist auch immer die Unternehmenskultur, die z. B. durch flachen Hierarchien, Sharing Economy oder Fördermaßnahmen auf die Mitarbeiter eingeht und den Grundstein für ein gutes Arbeitsklima legt. Und auch das Team hat einen starken Einfluss und lanciert mit seiner Gruppendynamik die positiven Aspekte. Denn mal ehrlich: Selbst der großartigste Mitarbeiter würde in einem missgelaunten, ewig gestressten Team mit motzendem Chef irgendwann schwermütig und geknickt werden.

Quelle: http://goo.gl/or4F35

Newsletter


Verpasst keine interessanten Entwicklungen auf feelgood@work. Unser Newsletter informiert euch über Trends und Tipps rund ums Wohlfühlen im Job und stellt euch Top-Arbeitgeber vor.

Feeds


RSS / Atom

Archiv


2017
2016
2015
2014