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Was tun, wenn der Job nervt?

Was tun, wenn der Job nervt?

Drei Möglichkeiten, die Situation zu verändern

Du hast morgens keine Lust, ins Büro zu gehen? Du bist in der Arbeit gelangweilt oder frustriert? Wenn du dich so fühlst, solltest du einen neuen Weg einschlagen. Denn dein Job kostet dich sehr viel Energie und Zeit. Wir unterstützen dich dabei und zeigen dir drei Möglichkeiten, wie du mit diesen Gefühlen umgehen und sie verändern kannst.

 

1. Auf das Positive fokussieren

 

Man muss nicht zwangsläufig den Job lieben. Aber man sollte die eigene Arbeit lieben. Welche Aspekte deines Jobs oder deiner Arbeit liebst du? Wenn du das herausgefiltert hast, kannst du die Sache von einer neuen Seite angehen und die Zeit und Energie für die Aufgaben oder Ziele verwenden, die dir am Herzen liegen.

 

Aber mal ganz realistisch: Keiner liebt jeden Teilbereich seines Jobs. Es gibt immer Aufgaben oder Routinen, die lästig sind, aber gemacht werden müssen. Trotzdem kannst du deinen geistigen Fokus von den Bereichen deiner Arbeit ablenken, die du nicht magst und ihn stattdessen auf die Aspekte legen, die du magst.

 

Vielleicht kannst du deinen Chef überzeugen, dass er deinen Titel ändert, um so die Teile deines Jobs zu betonen, in denen du gut bist und die du liebst. Und sprich doch mal mit deinen Kollegen, wo ihre Interessen liegen. Vielleicht könnt ihr in einigen Bereichen tauschen, weil sie eine Aufgabe wirklich gerne mögen, die dir total gegen den Strich geht.

 

2. Stress vermeiden

 

Versuche, arbeitsbedingten Stress minimieren. Wenn man die Arbeit hasst und sie dennoch täglich tut, erzeugt das Stress und Anspannung – ein Gefühl, das auch nach Feierabend noch andauert. Oft konzentrieren sich Menschen so stark auf die negativen Aspekte ihres Jobs, dass ihnen die guten Dinge gar nicht mehr auffallen.

 

Menschen, die in der Arbeit viel Stress ausgesetzt sind, sind anfälliger für Krankheiten. Eine Studie des British Medical Journals hat ergeben, dass eine direkte Verbindung zwischen chronischem Stress und der Entwicklung von Herzleiden, Diabetes 2 oder Bluthochdruck steht. Je höher der Stress ist und je länger er andauert, desto größer ist das Risiko von Erkrankungen. Erhebungen zeigen, dass sich dies schon durch einfache Erkältungen zeigt.

 

Wenn du viel Stress hast, ist es deshalb wichtig, die Dinge langsamer anzugehen. Sprich mit deinem Chef, wenn du dich überfordert fühlst. Überprüfe, ob du dich besser organisieren kannst. Und achte auf Ausgleich in deiner Freizeit durch z. B. Sport oder Ruhephasen mit Familie und Freunden.

 

3. Veränderungen zulassen

 

Menschen wechseln den Job, weil sie sich selbst nicht verändern wollen. Es muss nicht immer der Job sein: Vielleicht haben manche Dinge auch mit dir zu tun? Grundsätzlich ist es egal, woher deine negative Einstellung kommt, solange du nur die Bereiche in deinem Job ausmachst, die du verändern kannst. Wenn du dich stets auf die Dinge versteifst, die du nicht ändern kannst, verstärkt das die Unzufriedenheit und lässt keinen Raum für Verbesserungen. Stattdessen solltest du dich auf all das konzentrieren, was du verändern oder beeinflussen kannst.

 

Es wird in jedem Beruf Probleme oder Dinge geben, die du nicht magst. Manchmal muss man einfach die Zähne zusammen beißen und es durchziehen. Es kann auch sehr hilfreich sein, die Dinge anzusprechen, statt sich im Stillen zu ärgern.

 

Und es gibt noch eine weitere Veränderung, die man zulassen muss: Wenn du in deinem Unternehmen trotzdem weiterhin unglücklich bist, solltest du dir einen neuen Arbeitgeber suchen. Einen, der zu dir passt und zu dem du passt. Oft fällt dieser Schritt schwer. Aber auch das ist eine Veränderung, die manchmal notwendig ist, um die eigene Harmonie wiederzufinden.

 

Quelle: http://goo.gl/hElBPD

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