Mission von BearingPoint Software Solutions GmbH - Abteilung Softwareentwicklung

Unseren Kunden geben wir mit unseren Softwareprodukten die Sicherheit, den komplexen Anforderungen der jeweiligen Aufsichtsbehörde zu genügen. Unser Business ist es, immer bessere und moderne Softwareprodukte mit aufsichtsrechtlichem Fokus zur Verfügung zu stellen. Unsere strategischen Ziele haben eine klare internationale Ausrichtung: Wir entwickeln uns zum internationalen Dienstleister im Aufsichtsrecht.


Software-Entwicklung bei der BESS: Ein Einblick

 

Das Wort „Meldewesen“ klingt für viele trocken, verstaubt und langweilig. In der Praxis aber ist es tatsächlich ein wirtschaftlich hoch spannendes und komplexes Thema, das auch in Zukunft die Finanzindustrie weltweit immer mehr beschäftigen wird. Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister werden mehr und mehr verpflichtet, Statistiken und Meldungen zu erstellen, um der Bundesbank und der Bankenfinanzaufsicht die Überwachung der Banken und die Sicherstellung der Stabilität des Finanzsystems zu ermöglichen. Dazu kommt, dass die Europäische Zentralbank die Finanzregularien kontinuierlich vereinheitlicht und um neue Regularien erweitert.

 

Die Banken verdienen damit kein Geld. Und sie wollen sich mit dem komplexen Thema auch nicht mehr beschäftigen als wirklich nötig. Hier kommen Dienstleister wie die BearingPoint Software Solutions (BESS) ins Spiel, die an dieser Stelle ein Geschäft mit internationaler Zukunft umsetzt. Denn die BESS ist mit ihrer Standardsoftware ABACUS/DaVinci Marktführer in Deutschland in diesem Bereich. Neben der ABACUS-Produktpalette stellt die BESS ihren über 200 Kunden in sechs europäischen Ländern nicht nur ihre Software, sondern auch individuelle Beratung rund um das Meldewesen zur Verfügung.

 

Wie die Software aufgebaut ist

 

Das Meldewesen ist ein komplexes Thema. Entsprechend erfordert es auch eine umfangreiche Software. Diese ist – wie oft bei Enterprise Software üblich – in einer 3tier-Architektur aufgebaut. Die Datenhaltung erfolgt in einer Oracle Datenbank, das Backend (Engine) ist auf Java Basis und das Frontend (GUI) in GWT und SenchaGXT entwickelt. Die Kommunikation läuft mittels Servlet Containern. Weiter kommen verschiedene Standard-Tools und Technologien zum Einsatz, zum Beispiel Tomcat und WildFly als Webserver, Eclipse dient als Entwicklungsumgebung, Maven für das Dependency Management und als Bug Tracking Tool ist Jira im Einsatz. Entwickelt wird nach Wasserfall/V-Modell. Scrum in seiner reinen Form funktioniert bei der BESS nicht, weil die Fertigstellungstermine von Außen vorgegeben werden, das heißt durch die gesetzlichen Vorgaben der Bankenaufsicht. Aber einige der Teams haben Scrum Elemente übernommen, wie etwa Daily Meetings.

 

Welche Anforderungen die Software erfüllen muss

 

Performance und Zuverlässigkeit stehen hier klar im Vordergrund, denn allein für einen Kunden müssen teilweise bis zu 15 Millionen Datensätze exakt und zügig verarbeitet werden. Mit Hilfe von effizientem Caching können die Zugriffe über die GUI beschleunigt werden. Natürlich spielt gleichzeitig auch die Datensicherheit eine große Rolle.

 

Weil die Anwender beim Kunden vor ihren Rechnern sitzen, braucht es keine Apps oder mobilen Anwendungen. Javascript oder AngularJS werden hier also so schnell nicht zum Einsatz kommen. Das bedeutet aber nicht, dass ABACUS sich nicht auch technologisch verändert. Die Software ist schon ein paar Jahre alt. Und in diesem Fall ist die Herausforderung: Im laufenden Einsatz alte Komponenten auf neue Technologien zu setzen bzw. ganz zu ersetzen. Das Backend entwickelt sich in Richtung JEE, der eigene Applikationsserver wird durch einen Standardapplikationsserver ersetzt.

 

Diese Aufgaben warten auf die Entwickler

 

Die Aufgaben, die auf die Entwickler warten, sind unterschiedlich und es kommt auf den eigenen Schwerpunkt an. Einerseits gibt es ein recht großes Team von etwa 80 Mitarbeitern, bestehend aus Produkt Ownern, fachlichen Beratern, Architekten und technischen Entwicklern, die in kleineren Teams die Business Logik der Produkte und Module von ABACUS betreuen und weiterentwickeln.

 

Um jedes Modul kümmert sich jeweils ein Team. Werden etwa durch neue Gesetzesvorschriften neue Anforderungen an die Software gestellt, beschreiben die fachlichen Berater die Anforderungen für eben jenes Modul und bilden diese in Design-Dokumenten ab. Diese Vorgaben werden dann von den technischen Entwicklern in XML und/oder SQL umgesetzt. Es kommt in diesen Teams also nicht auf die neusten Technologiekenntnisse an, sondern auf ein gutes Verständnis der Fachanforderungen und deren optimale IT Umsetzung. Durch die benötigte, lange Einarbeitungszeit ins Produkt bleiben die Teams relativ konstant, aber die BESS unterstützt eine Job-Rotation.

 

Neben der technischen Implementierung übernehmen diese Kollegen auch den Hotlinedienst für technische Fragen der Kunden. Technische Herausforderungen in der Entwicklung sind z. B. das Datenbank und SQL-Tuning oder die Optimierung der Datenmodellierung. Wer mag, kann sich darin gerne zum Experten entwickeln. Gelegentliche Einsätze beim Kunden inklusive.

 

Die zweite Gruppe: Das Core Framework Team

 

Im Core Framework Team arbeiten Java Entwickler und Software Architekten am Backend, Frontend und der „last mile“, der Export-Schnittstelle zur Bankenaufsicht. Verantwortlich sind die Entwickler für Design und Implementierung der Software und für Entwickler-Tests. Sie entscheiden im vorgegebenen Rahmen eigenverantwortlich über die einzusetzende Technologie und übernehmen auch viel Designarbeit. Die Entwicklerteams bekommen Ziele vorgeben und besprechen das beste Vorgehen und die Aufgabenverteilung im Team. Sie übernehmen den kompletten SW Life Cycle: Von der Analyse sowie Anforderungsdefiniton über die Programmierung bis zum Testen und Dokumentieren.

 

Karriere bei der BESS: Zwei Beispiele aus der Praxis

 

Bei der BESS gibt es verschiedene Karriereoptionen für Entwickler: Ob zum Teamleiter mit Budgetverantwortung, zum Manager, zum Architekten, zur technischen Teamleitung (ohne disziplinarische Mitarbeiterführung) oder zum Produktmanager bzw. technischen Berater.

 

Ein Beispiel einer Mitarbeiterin, die solch eine Karriere bei der BESS gemacht hat, ist Franziska Ebert. Heute ist sie Software Architektin. Nach ihrem Master in Informatik an der Universität des Saarlandes begann sie Ende 2007 im technischen Team mit der fachlichen Modulentwicklung in SQL und XML und arbeitete sich intensiv in die Fachthemen ein. Als dann ein neues Produkt entwickelt werden sollte, übernahm sie die Verantwortung für die Datenmodellierung und führte als Architektin ein kleines Team von 4 Entwicklern. Bei ihr lag die Aufwandschätzung, die Designentscheidungen, die Schnittstelle zwischen fachlichen und technischen Mitarbeitern, ebenso wie natürlich auch das Tracking und Reviewing der Entwicklungsarbeit. Aktuell arbeitet Franziska sich stärker in das Projektmanagement ein, wie beispielsweise das Resource Management, also die Aufgabenstellung, wo und mit welcher Aufgabe die einzelnen Mitarbeiter eingesetzt werden.

 

Der „Hardcore Entwickler“ bei der BESS

 

Er bezeichnet sich selbst als „hardcore Entwickler“: der Software Engineer Canberk Canka. Bevor er zur BESS kam, sammelte er Erfahrung in der Java Android und Java Enterprise Entwicklung. Über einen Freund kam er zur BESS und schätzt hier besonders die Komplexität des Produktes und die Herausforderungen, die damit einhergehen. Denn dadurch gibt es für ihn immer wieder etwas zu lernen. Vieles hängt zusammen und „mal eben“ etwas zu ändern funktioniert nicht so einfach. Trotzdem wird die Software permanent optimiert, es kommen neue Module und Features hinzu. Hier alle technischen Zusammenhänge im Blick zu haben, ist anspruchsvoll und die Verantwortung der Software Architekten. Diese Rolle möchte Canberk später übernehmen. Er ist heute schon, neben seinen Aufgaben als Java-Entwickler, Vertreter des Architekten seines Team, übernimmt DevOps Aufgaben, packt Produkte für die Releases, bereitet Cloud-basierte Demos und Testumgebungen vor.

 

Team-Kultur, Kommunikation und Arbeitszeiten

 

Was Canberk außerdem noch sehr an seinem Job bei der BESS schätzt, ist die sehr gute Stimmung im Team. Gewöhnungsbedürftig war für ihn dagegen die Kleiderordnung: Business Casual. Das bedeutet: In Jeans und T-Shirt läuft hier keiner der Kollegen herum, aber auch Anzug und Krawatte sind bei den Entwicklern selten zu sehen.

 

Die fachliche Kommunikation läuft – wie eigentlich überall in der SW Entwicklung – auf Englisch! Gute Deutschkenntnisse sind trotzdem für die interne Kommunikation und den Kontakt mit dem Kunden wichtig. Die Arbeitszeiten sind solide: in der Regel 40 Stunden pro Woche. Ausnahmen gibt es hier natürlich, besonders kurz vor einem Auslieferungstermin.

 

Weitere Benefits, welche die BESS ihren Mitarbeitern bietet, können Sie hier ansehen.

 

Die Perspektive ist klar: Wer bei der BESS arbeitet, ist bei einem Thema dabei, das die europäische Finanzwelt auch in Zukunft immer stärker beschäftigen wird und das mit Sicherheit früher oder später auch die Top Technologiekonzerne betreffen wird. Denn Gerüchte, dass Unternehmen wie Google & Co. früher oder später ins Bankengeschäft einsteigen, sind wohl mehr als nur Gerüchte.

Gesucht wird

Wir suchen Softwareentwickler, Software Engineers, Testmanager und IT Projektmanager (m/w) für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Software.

Je nach Schwerpunkt sind Sie von Konzept über Umsetzung und Test bis zu Rollout und Kundensupport an allen Facetten unseres Software-Entwicklungsprozesses beteiligt.

Unsere Softwareentwickler sitzen in vor allem in Frankfurt am Main und Sibiu (Rumänien), ein kleines Team auch in Stuttgart.

Wie wir arbeiten und wie unsere Software aufgebaut ist, können Sie hier nachlesen.

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